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Hi! Just like Freddie Mercury I want to ride my bicycle - for approx. 20.000km to the far east. Me, that´s a 23-year old student from a small town called Würzburg, Germany.

 

During my studies I tried to travel as often as possbile which brought me to places all over Europe as well as Australia. Even though I got some experience in hiking through remote places for several days, my upcoming trip will be a whole new experience.

 

As an economics student interested in the environment I based my bachelor thesis on the topic of degrowth. Basically I was writing about the relation between environmental and social justice in a global context - a subject I would also like to write about on this bike tour.

 

Besides that, I will portray the daily struggles of a bike tourist, the different cultures I get in contact with as well as the funny incidents I encounter on my way.

 

So lean back and enjoy the show!

 

 

A 20,000km bicycle ride from Germany to Southeast Asia to promote sustainability.

+++ 25.Nov.2016+++

Sometimes cycling the world feels like carrying a huge pile of grass up a steep road. Five days ago a part of my Rohloff gearbox broke - one of the most important things on my bicycle and the hardest thing to repair. My instant thoughts: This is the end of my cycling trip. Let's sell the bike, buy a backpack and walk the last 3,000km to Chiang Mai...

 

http://ecovelo.eu/blog-2/china.html

 

Es ist der 19. November 2016, 15:37 Uhr. Wir befinden uns auf einer staubigen, steinigen und steilen Nebenstraße als mein Rad plötzlich ein lautes Krachen von sich gibt. Ich bemerke, dass die Schaltschläuche gerissen und der Gegenhalter meiner Rohloff-Nabe abgebrochen ist - das Ende meiner Fahrradreise?

 

Eine Woche zuvor traf ich in Xichang wieder auf Antoine, den Franzosen mit dem ich zuvor schon durch Teile Chinas geradelt bin. Einen Tag später treffen noch zwei weitere Radler im Hostel ein. Jens und Conny aus Deutschland werden uns auch noch begleiten.

 

Zusammen nehmen wir die Königsetappe der Tour in Angriff (2.004 Höhenmeter in 40Km), bekommen an einem Tag 27 Äpfel geschenkt, machen daraus Apfelpfannkuchen mit Apfelkompott, sitzen abends zusammen vor dem Lagerfeuer, trinken jeden Tag eifrig unser Feierabendbier und werden einmal sogar in einem chinesischen Polizeiauto zurück zu unserem Hotel eskortiert.

 

Als meine Schaltung plötzlich den Geist aufgibt sind es eben diese Kollegen, die sich als echte Helden beweisen. Wir beschließen den Radeltag zu beenden, Conny fängt das Kochen an, Antoine sucht nach Feuerholz und Jens kümmert sich um mein Radel. Dann merke ich, dass ich der wohl unbegabteste Mechaniker und unvorbereitetste Weltenradler bin - während ich schon aufgeben wollte findet Jens in bester MacGyver-Manier eine Lösung für das Problem.

 

Mit seinem Taschenmesser schneidet er eine Plastik-Schraube so zurecht, dass sie durch die abgebrochene Öffnung passt und fixiert diese dann mit einer Gegenmutter. Am nächsten Morgen schiebe ich mein Fahrrad die restlichen 8Km auf den Pass und rolle auf der anderen Seite hinab. Wenn es mal wieder kurz bergauf geht schieben mich Antoine und Jens zusammen an, während ich versuche nicht zu viel Druck auf die Pedale zu bringen. So erreichen wir die nächste Stadt in der ich den Gegenhalter meiner Schaltung wieder anlöten lassen kann.

 

Einige weitere Bergpässe und wir erreichen Lijiang, Chinas touristischste Stadt. Die Rohloff hält und wird mich aller Voraussicht nach noch die restlichen 3.000km nach Chiang Mai bringen. Geteiltes Leid ist anscheinend viertel Leid, falls das Sinn ergibt. Danke Jens! Danke Conny! Danke Antoine!

 

Where am I?

The pictures below should be able to give quite a good summary about my travel so far - for more details you can read all the articles on my blog